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Rea mit weiterem Sieg, Sykes in Spanien auf dem Podest

Sunday, 12 April 2015 19:09 GMT

Rea gewinnt und wird Zweiter, Sykes fährt auf das Podium und stürzt.

Jonathan Rea (Kawasaki Racing Team) hat sich heute im MotorLand Aragon den vierten Saisonsieg gesichert. Im zweiten Lauf baute er dann mit Rang zwei seine WM-Führung weiter aus. Teamkollege Tom Sykes holte in Lauf eins Rang drei, nachdem er zwölf Runden lang geführt hatte. Im zweiten Rennen stürzte der Brite.

In der WM-Wertung liegt Rea an der Spitze, nur zehn Punkte hinter der Maximalpunktzahl. Er hat vier Mal gewonnen und zwei zweite Plätze geholt. Er hat 140 Punkte auf dem Konto und liegt vor Haslam (114), Davies (83) und Sykes (66).

Jonathan Rea: „Ich habe hier nicht erwartet, gewinnen zu können, denn Tom und Chaz sind richtig schnelle Fahrer und das ist ihre beste Strecke. Erster und Zweiter zu werden, ist daher etwas surreal. Ich muss einfach so hart weiter arbeiten und mir über alles im Klaren werden. Wir waren bisher nie schlechter als auf Rang zwei im Ziel. Wir haben bis zu diesem Wochenende hier noch nie mit dem SC0 Reifen gearbeitet, mussten es hier aber. Wir mussten das wegen der Temperaturen machen, aber ich wusste am Anfang des zweiten Rennens nicht, wie sehr ich mit dem pushen kann. Da ist Chaz davon gefahren. Auch Lauf eins war etwas schwierig, aber ich glaube, dass ich ein cleveres Rennen gefahren, denn der Rückstand war fast 1,5 Sekunden groß. Dass ich das zufahren konnte, ohne den Reifen kaputt zu fahren und etwas für das Ende aufzusparen, war harte Arbeit. Es ist klar, dass Kawasaki im Winter einen großen Schritt gemacht hat und wir sind wirklich konkurrenzfähig, darum bin ich glücklich.“

Tom Sykes: „Ich war mit dem ersten Rennen recht zufrieden, denn wir haben seit Thailand einiges geschafft. Ich hatte einen guten Start, einen guten Mittelteil des Rennes, aber am Ende konnte ich mit dem Hinterreifen nicht mehr so pushen, wie ich wollte. Ich habe ein Podest geholt, aber irgendwie haben wir trotzdem einen schlechten Lauf. Ich kann mir da irgendwie nicht helfen. Nach dem Sturz im zweiten Lauf bin ich ok. Ich bin nur hart auf meine linke Seite gefallen. Es war ein komischer Sturz, sehr spät am Kurvenausgang, das hat mich kalt erwischt. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein kompletter Fahrer-Fehler war oder was. Am Anfang des zweiten Rennens waren die Zeiten konstant und ich habe einen Weg an Leon vorbei gesucht und da machte ich einen kleinen Fehler. Mit Assen kommt jetzt eine tolle Strecke und der Plan ist es, dort einen weiteren Schritt in eine gute Richtung zu machen.“